Rund um Indien…

Triffst du Buddha, töte ihn! – Ein Selbstversuch

von Andreas Altmann, ISBN 978-3-8321-6150-7, 256 Seiten, 9,99 €, Dumont-Buchverlag

Buchkritik

Andreas Altmann, ein bekannter Reiseschriftsteller, ist auf der Suche: auf der Suche nach jemandem, der ihm helfen kann, bewusster und glücklicher zu leben. Dazu zieht es ihn nach Indien. Allein seine Beschreibungen alltäglicher Reiseerfahrungen dort sind wunderbar, obwohl er sich manchmal doch der Pauschalisierung hingibt.triffst_du_buddha_toete_ihn-750x1140

Er legt den Finger auch gern in die Wunden unserer westlichen Gesellschaft und beschreibt den hektischen Alltag, die falschen Motivationen und die generelle Unzufriedenheit. Am Ende des ersten Kapitels kommt er in einem Vipassana-Meditationszentrum an, in welchem eine der ältesten Meditationstechniken Indiens gelehrt werden. Er wird an einem zehntägigen Kurs teilnehmen, bei dem strenge Regeln herrschen: keine Unterhaltungen, kein Radio, kein Alkohol – und kein Schreiben. Altmann versucht gar nicht erst, sich an die letzte Vorschrift zu halten und kann uns soTag für Tag an seinen Gedanken teilhaben lassen.“Triffst du Buddha, töte ihn!“ ist ein sprachlich überzeugendes Buch, das einen Einblick in die lange Tradition des Vipassana gibt. (Simon Möller, Freiwilliger 2013/14)

Kurzbeschreibung

Andreas Altmann ist das Gegenteil eines Esoterikers. Aber auch ein rastloser Reiseschriftsteller braucht Momente der Ruhe. Die suchte Altmann in Indien. Was er dort fand: ein Trainingscamp des inneren Friedens. Anstrengend, herausfordernd, brutal. Alle mitgebrachten Gegenstände werden eingesammelt. Kein Radio, keine Drogen, kein Sex, kein Strom, keine Gespräche. Altmann befolgt alles, nur eines nicht: das Verbot des Schreibens. Und ganz am Ende bewahrheitet sich die Weisheit, dass Buddha lehrt, Buddha zu überwinden.(Verlag)

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Wo bitte geht‘s hier zur Erleuchtung? – Eine indische Reise

von Sarah Macdonald, ISBN:  978-3-499-24159-8, 400 Seiten, 9,99 €, rowohlt-Verlag

Buchkritik

Indien, ein Land, über das sich die Geister scheiden. So geht es auch Sara, einer jungen CoverErleuchtungAustralierin, die sich nach ihrer ersten Indienreise geschworen hatte, nie wieder einen Fuß auf den Boden dieses lauten, schmutzigen, verstörenden und widersprüchlichen Landes zu setzen. Als ihr Freund ein Jobangebot in Neu-Delhi erhält, folgt sie ihm dennoch. Plötzlich ist sie nicht mehr die selbstbewusste, erfolgreiche junge Journalistin, sondern wird in ihrem Umfeld in Indien primär als „Frau ihres Ehemannes“ angesehen. Mit diesem Bild hadernd macht sie sich auf die Reise, Indiens Kaleidoskop von Religionen zu erkunden. Dabei befasst sie sich mit dem Hinduismus, dem Sikhismus, dem Islam, dem Buddhismus und dem Parsismus. Teils urkomisch, aber immer sehr informativ, treffend und einfühlsam schildert sie auf anschauliche Weise ihre persönlichen Eindrücke. Ein rundum gelungenes Buch für Interessierte, die mehr über Lebensumstände, Alltag und Religion in Indien erfahren wollen! (Franziska Linke, Freiwillige 2013/14)

Kurzbeschreibung

Heilige Kuh!
Sarah hasst New Delhi. Aber als ihr Freund dort einen Job findet, zieht sie widerwillig mit. Und es ist die Hölle: laut, heiß, dreckig, voller nerviger Bettler und Händler. Doch dann erkrankt sie lebensgefährlich. Wieder genesen beschließt Sarah, einen tieferen Sinn im Leben zu suchen. Und wo wäre die Suche erfolgversprechender als in Indien, dem größten spirituellen Supermarkt der Welt? Sarah Macdonalds indisches Abenteuer ist bunt und laut wie ein Bollywood-Film und genauso unterhaltsam. (Verlag)

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