Eine Mindestlänge von Röcken und Hotpants ist uns schon in der Schule begegnet. Zu kurze Kleidung könne aus hygienischen Gründen nicht geduldet werden und würde doch nur die Blicke pubertierender Jungs auf sich ziehen. Tragen Mädchen oder Frauen knappe Kleidung werden sie sofort mit dem Stempel „Schlampe“ versehen. Doch ist der Rock zu lang oder verhüllt die Frau zu viel, gilt sie gleich als prüde. Schlimmer noch, manchmal wird ihr Unterwerfung und fehlende Selbstbestimmung vorgeworfen. Die gesellschaftlichen Debatten über den Kleidungsstil der Frau sind laut. Und wie sieht es bei Männern aus?

Der internationale Wettbewerb „Mut zur Wut“ soll Teilnehmer dazu anregen, sich visuell mit politischen, sozialen oder gesellschaftlichen Themen auseinanderzusetzen und mit einem Plakat zu den Missständen der Welt Stellung zu nehmen. Für diesen gestaltet Lory Uhrich ihr Poster „Ich zeige Bein“.

Plakate von Lory Uhrich