Taff, mutig, stark – sind Adjektive, die den Inbegriff der Männlichkeit beschreiben. In unserer Gesellschaft nahmen Männer Jahrzehnte lang die Rollen des Haupternährers, des Beschützers und des Machos ein. Dabei sollten sie auch Perfektion und Erfolg ausstrahlen.

Doch was verstehen wir unter Männlichkeit? Ist ein Mann, der sich von dem gleichen Geschlecht angezogen fühlt weniger männlich als Heterosexuelle? Ist es ein Männlichkeitsverlust, wenn Männer ihre Schwächen zeigen und auch mal Tränen zulassen?

Für einen internationalen Plakatwettbewerb bediente sich Carolina Valadas an ihrer Kreativität und beschäftigte sich in ihrem Projekt „Boys should“ mit den von der Gesellschaft konstruierten Geschlechterrollen.

Der Wettbewerb „Mut zur Wut“ soll Teilnehmer dazu anregen, sich visuell mit politischen, sozialen oder gesellschaftlichen Themen auseinanderzusetzen und mit einem Plakat zu den Missständen der Welt Stellung zu nehmen.

PLAKATE von Carolina Valadas