Einkaufshilfe

Recycling ist wichtig, aber alleine nicht ausreichend

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Viele Menschen sind sich grundsätzlich dessen bewusst, dass sie tagtäglich große Mengen an Müll mitproduzieren. 2013 waren es alleine an Verpackungsabfall 212,5 kg (Süddeutsche Zeitung). Fast alles, das wir kaufen ist ein- oder mehrfach in verschiedene Kunststoffe eingepackt. Shampoos, Waschmittel oder Flüssigseifen ebenso wie Gewürze, Nüsse, Öl, Nudeln oder Käse. Sind die Produkte nach einiger Zeit verbraucht, wandern die Verpackungen, die nur für diesen einmaligen Gebrauch unter hohem Energie-und Ressourcenaufwand produziert wurden, in den Müll. Nicht alle Verpackungen können wiederverwertet werden und das Recycling, sofern es möglich ist, ist oft mit einem hohem Energieverbrauch verbunden. Im Greenpeace Magazin (Ausgabe 4.07) gibt es eine übersichtliche Zusammenfassung zu einigen Kernpunkten des deutschen Müllsystems. https://www.greenpeace-magazin.de/der-muell-und-die-mythen. Auch haben die Verbraucher oft Schwierigkeiten mit der Trennung der anfallenden Verpackungen, die das Duale System Deutschland in ihrer Trennhilfe zu beseitigen versucht. Doch letztendlich ist eine optimale Lösung nicht allein durch Recycling zu erreichen, selbst bei bestmöglicher Wiederverwertung.

Unverpackt einkaufen                                                                                                     

Deshalb haben sich in den letzten Jahren verschiedenste Ansätze entwickelt, Abfall nicht nur zu trennen und wiederzuverwerten, sondern in Ergänzung dazu, Müll zu vermeiden. Immer mehr im Kommen sind verpackungsfreie Supermärkte.

Einkaufen ohne Verpackung – in diesen Läden geht’s schon:

Text Martin Hug