KOLUMNE Einige Gramm Salz abgefüllt, noch etwas Müsli und ein paar Äpfel in den Beutel. Schnell abgewogen und fertig ist der Einkauf. Und das nicht in der Kälte eines Wochenmarktes, sondern entspannt im Laden um die Ecke. Die Läden der unverpackt-Reihe machen es möglich. „Original unverpackt“, „natürlich unverpackt“ und so weiter, langsam tauchen sie in vielen Städten auf. Das Konzept ist dabei einfach und formschön: Keine Verpackungen. Behälter entweder selbst mitbringen oder dort für ein paar Cent kaufen und dann natürlich wiederverwenden. Es wirkt wie ein Sprung zurück in die Zeiten der Tante Emma Läden mit den wunderschönen großen Bonbongläsern. Meiner Meinung ist es jedoch eher ein zukunftsweisender Schritt, weil hier vorgemacht wird, wie einfach und konsequent wir Müll vermeiden können. Denn wenn sich ein Land leisten sollte, weniger Müll zu produzieren, dann Deutschland.

Text Elisabeth Reiche